Wer kennt es nicht? Eine kleine unachtsame Bewegung, alltäglicher Stress und unbemerkte seelische und körperliche Überforderungen, Trainingsfehler beim Sport oder der natürliche Verschleiß von Gelenken und Knochen: Viele Wege führen zum Schmerz und schon längst sind vor allem schmerzhafte Rückenleiden eine kollektive Volkskrankheit.
Damit das Leben wieder ein bisschen leichter und bewegter wird, hier ein paar hilfreiche Tipps zum Umgang mit Schmerz:
Zunächst einmal ist eine gute ärztliche Diagnostik unabdingbar, ein routinierter Orthopäde wird der Ursache Ihrer Schmerzen und möglichen begünstigenden Faktoren schnell auf die Schliche kommen.
Ist tatsächlich beispielsweise ein Bandscheibenvorfall der Hals- oder Lendenwirbelsäule schuld an heftigen akuten Schmerzen, sollte zunächst mit entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten und akut mit Spritzen gearbeitet werden. Hier empfiehlt sich die Einnahme von Mitteln wie Voltaren, die über die oben genannten Eigenschaften verfügen, sie lösen nicht nur den Schmerz auf, sie wirken auch aktiv einer bereits bestehenden oder präventiv einer wahrscheinlichen Entzündung des umliegenden Gewebes entgegen. Unterstützend oder generell bei leichteren, stellenweise gut lokalisierbaren Schmerzen eignet sich auch eine schmerzstillende Salbe.
Sind akute Schmerzen und Entzündungssymptome weitgehend abgeklungen, sollten die betroffenen Gelenke und Knochen mobilisiert und wieder beweglich gemacht werden, damit sie ihre natürliche Funktion wieder erfüllen können. Auch hier sollten Sie möglichst professionelle Hilfe in Anspruch nehmen und einen erfahrenen Physiotherapeuten und Krankengymnasten hinzuziehen. Unter fachkundiger Anleitung erlernen Sie so hilfreiche Übungen, die die Muskulatur stärken und die betroffenen, schmerzhaften Körperteile entlasten. Die erlernten Übungen sind immer alltagstauglich und helfen Ihnen, bei regelmäßiger Übung, zukünftig Verletzungen zu verhindern oder abzumildern.
Gehen Ihre Beschwerden vor allem auf schmerzhaft verhärtete Muskeln zurück, helfen Massagen, Wärmeanwendungen und gezielte Dehnübungen. Erwarten Sie allerdings auch hier keine “Blitzheilung”, denn oft sind verhärtete Muskelstrukturen oft derart verklebt, dass es mehrerer Massagen bedarf, um die betreffenden Muskeln wieder weich und geschmeidig zu machen. Auch Yoga oder Entspannungstechniken wie autogenes Training durchwärmen und lockern die Muskulatur.